CFDs – Spekulieren mit reditestarken Hebelprodukten

Futures und Open-End-Zertifikate sind den meisten Anlegern ein Begriff. Erst seit kurzer Zeit steigt das Interesse am Handel mit CFDs. Die Hebelprodukte erfreuen sich dank einer transparenten Struktur und der einfachen Handhabung zunehmender Beliebtheit bei risikobewussten Tradern.

 

Aufbau und Struktur von CFDs
CFDs sind Differenzkontrakte (engl.: Contract for Difference), die als Hebelprodukte zu den Derivaten zählen. In den USA und Großbritannien sind diese Tradingprodukte sehr populär, da sie bei einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz hohe Gewinne ermöglichen. Grundsätzlich werden CFDs gehandelt wie Futures. Wichtiger Unterschied: Es gibt für die Finanzprodukte keine börsennotierten Kurse. Der Grund liegt in der Struktur dieses Investments. Ein Differenzkontrakt ist ein außerbörslicher Vertragsabschluss, der zwischen Broker und Anleger zustande kommt. Die Wertentwicklung orientiert sich stark am jeweiligen Kurs des Basiswertes. Dabei kann es sich um eine Aktie, ein Währungspaar, einen Rohstoff, eine Anleihe oder einen ganzen Index handeln. Anleger können sich unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation für steigende oder fallende Kurse entscheiden. Entwickelt sich der Kurs des Basiswertes in die gewünschte Richtung, sind durch die Hebelwirkung überdurchschnittlich hohe Gewinne möglich.

Hohe Gewinnchcen bedeuten hohes Risiko
Die überproportional hohen Gewinnchancen beim Handel mit CFDs gibt es nicht zum Nulltarif. Anleger müssen sich im Klaren sein, dass diese Form des spekulativen Investments mit einem hohen Verlustrisiko verbunden ist. Grundsätzlich muss beim Handel mit CFDs nur ein geringer Geldbetrag als Margin hinterlegt werden. Entwickelt sich der Kurs des Basiswertes in die prognostizierte Richtung, winken hohe Gewinne. Stellt sich die erwartete Kursentwicklung nicht ein, drohen jedoch hohe Verluste. Anleger sind verpflichtet, Geld nachzuschießen, wenn eine bestimmte Verlustgrenze überschritten wird. Das Konto muss aus diesem Grund stets über einen ausreichend hohen Deckungsbetrag verfügen. Anderenfalls werden weitere Positionen glattgestellt bzw. zwangsliquidiert, um die bestehenden Zahlungsverpflichtungen zu bedienen.

Aktuelle Nachrichenlage: Handlungsgrundlage für viele Trader
Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und nach Jahren die Gewinne einstreichen – diese Weisheit von Börsenaltmeister André Kostolany gilt zumindest für den CFD-Handel nicht. Anleger müssen hellwach sein und die tagesaktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verfolgen. Selbst scheinbar unwichtige Nachrichten können Aktien-, Devisen- oder Rohstoffkurse in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Professionelle Tradingplattformen wie CMC Markets analysieren in regelmäßigen Abständen das Marktgeschehen und gehen auf die jüngsten Entwicklungen an den internationalen Finanzmärkten ein. Darüber hinaus werden Charts unter die Lupe genommen, die den langfristigen Verlauf verschiedener Basiswerte abbilden. Zur Risikominimierung bietet CMS Market verschiedene Tradingtools wie eine Stop-Loss-Order oder Take-Profit-Aufträge an.

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